300 Jahre Alte Oberförsterei Grimnitz

Heute, am Tag des offenen Denkmals, luden wir ein, sich mit der Geschichte unseres Hauses zu beschäftigen – und viele Menschen kamen, schauten, fragte, erzählten, genossen Kaffe und Kuchen, Ausstellung, Musik und Film und kauften ein im Weltladen.

Hier ein paar Schlaglichter. Aber die Geschichte passt nicht auf eine Blogseite.

Dazu lassen wir uns etwas anderes einfallen. Demnächst.

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Schürzen aus Afrika

Unser Weltladen (immerf freitags von 15.00 bis 17.00 Uhr) hat neue Ware bekommen:

Schürzen aus Afrika  – von Witwen im IDP-Camp Gurku/Nigeria genäht.

Das Projekt will Frauen, deren Männer von Boko Haram ermordet wurden, helfen für sich und ihre Kinder selbst sorgen zu können. Aus schönen bunten afrikanischen Stoffen haben sie nach einem Muster Herrenschürzen genäht – und dabei ein Schmunzeln ins Gesicht gekriegt: ist das Kochen doch in Afrika absolute Frauensache. Ein bisschen Sehnsucht lag wohl auch in dem Schmunzeln – schön, wenn Männer kochen wollen…

Hier zeigt Richard ein paar Beispiele. Im Laden haben wir noch mehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für 15 Euro bekommt ihr so ein schönes Geschenk – und für die Näherin sind das die Schulgebühren für zwei ihrer Kinder im nächsten term.

Das lohnt doch! also: HERZLICH WILLKOMMEN IM WELTLADEN der Kommunität

Freitags von 15.00 bis 17. 00 Uhr  (oder nach Absprache)

Bürgerbrunch in Joachimsthal

Schon zum dritten Mal haben die Vereine unseres Städtchens ein Stadtfest ausgerichtet. Wir nennen es Bürgerbrunch, weil viele etwas Gutes mit auf die Tafel stellen und wir dann alle gemeinsam essen. Die Vereine bieten alle etwas an, die Angler Bier und Bratwurst, die Senioren Kaffee und Bücher, der Förderverein vom Freien Gymnasium Kräuterquarkbrote, der Tauschring Bowle und Schmalzbrote plus Trödel und, und, und und wir unseren Weltladen:

Alles wird gegen Spende „verkauft“ und die Spenden gehen immer an ein soziales Projekt. Dieses Jahr war der Bernetscher Männerchor der dankbare Empfänger.

Dieser Chor feiert heuer nämlich sein 170jähriges (!) Bestehen.

Aus diesem Anlass hat unser Claus-Dieter – als einer der jüngsten Sänger – die Festansprache gehalten.

Und natürlich wurden die treuen Liebhaber von Frau Musica auch hinreichend geehrt.

 

Ausflug

Einen Tag nach St. Johannis, am 2. Sonntag nach Trinitatis, machten wir 10 von der Kommunität nach dem Gottesdienst einen Ausflug.

Zuerst ging es nach Brodowin, dem Ökodorf im Barnim, zum Hoffest. Großer Andrang, die Straßen vollgeparkt, am Einlaß Schlangestehen. Haben wir gern gemacht, denn drinnen gab es reichlich zu sehen, zu schmecken und zu kaufen.

Unsere afrikanischen Mitglieder waren wohl von der hiesigen Viehzucht am meisten beeindruckt. Anschaulich war im Stall aufgebaut, was eine Kuh am Tag zu fressen kriegt, damit sie viel Milch gibt. Das Ergebnis ist überwältigend: im Durchschnitt geben die Kühe hier 25 Liter Milch täglich. Die beste Kuh im Stall gibt 60 l. Jeden Tag. Wow!

      (Das muss Nebay fotografieren!)

Neben Bratwurststand und Käsetheke, Gemüsebeeten, natürlichen Klamotten aller Art und viel schöner Keramik haben auch andere Tiere noch fasziniert.

     (Richard und Miguel mit Uhu)

Als es dann anfing zu regnen waren wir froh, dass wir noch einen Programmpunkt auf dem Plan hatten: In Groß Ziethen wurde heute das 300jährige Jubiläum der Einweihung der Hugenottenkirche gefeiert. Aus diesem Anlass gab es ein Konzert mit dem Barnimer Jugendorchester Eberswalde unter Leitung von Niels Templin. Wenn Jugendliche und Kinder mit ihren Lehrern klassische und moderne Musik so schwungvoll gestalten geht allen Zuhörern das Herz auf. Auch uns ging es so.

     (Sieht man doch. Oder?)

Hatte Gott nicht gesagt: du sollst den Feiertag heiligen?

Es scheint, das ist uns heute ein bißchen gelungen.

 

AFRIKAFEST

Am Pfingstmontag feierten wir in der Kommunität ein erstes Afrikafest und haben uns sehr gefreut, dass es so gut besucht war.

Richard aus Benin, Alain aus Kamerun und Amir aus Kenia, die uns auch vom Leben in ihrer Heimat berichteten, haben sehr leckere afrikanische Speisen gekocht, Renate und Martin aus Boitzenburg haben Nigerianisches hinzugefügt und Heike hat deutschen Kuchen gebacken, der international gut ankam.

Gabriele und Zdenka haben so gut für die Musik gesorgt, dass schließlich fast alle mitsingen konnten und bald Trommeln und Tanzen nicht mehr zu bremsen waren.

Im Geo-Onlinespiel haben wir gelernt, den afrikanischen Kontinent richtig zu bevölkern. Wer es auch mal probieren möchte – hier ist der link:

file:///C:/Users/re123/Documents/Afrika/GeoPuzzles%20%20Afrika%20-%20created%20by%20in2web%20-%20in%20Zusammenarbeit%20mit%20Alliance%20Sud.htm

Und dann gab es auch noch einen kleinen Film über die letzte Reise einer kleinen Gruppe Anwesender nach Nigeria in unser Partnerprojekt von Widowscare.

https://www.widowscare.com

Zum Schluß wurde immer wieder gefragt: und wann gibt es das nächste Fest?

Wir laden jetzt schon ein zum Lateinamerikafest am 20. August!

 

 

 

Weltladen

Eigentlich ist der Weltladen noch gar nicht richtig eröffnet – und doch schon halb leer gekauft. Immer wieder kommen Gäste in die Kommunität und decken sich bei der Gelegenheit gleich mal mit Kaffe, Tee oder Schokolade ein. Das freut uns natürlich sehr und wir hoffen, noch viele Menschen hier bei uns für einen fairen Handel mit den Menschen im Süden begeistern zu können.

So sieht unser halbleerer Laden inzwischen aus:

Natürlich kann die ganmze Kelleretage nun auch benutzt werden, wenn auch noch viel Feinarbeit zu tun bleibt und dem Gestalten keine Grenzen gesetzt sind.

Mit gutem Beispiel ist der Joachimsthaler Tauschring voran gegangen und hat gleich mal eine Sitzung in unserem „Weltcafé“ abgehalten.

So gemütlich sieht das dann aus:

Weitersagen!

 

 

 

 

 

Neueröffnung „Weltcafé“

Alles neu macht der Mai? Wir waren schneller und haben noch im April, nämlich am Sonntag dem 30. „Weltcafé“ und Weltladen (dazu später) in der Kommunität eröffnet.

Wochenlang haben wir gewerkelt, nein geschuftet, um die große Kelleretage im Haupthaus begehbar zu machen. Die einfallenden Wände wurden neu verputzt und gestrichen, einige schöne alte Holztüren freigelegt von alten Lacken und neu geölt, viel viel viiiel Dreck rausgeholt, Wasser, Abwasser und Elektrizität gelegt und dann alles mit Altmöbeln bestückt.

Hier ein paar Eindrücke von der kleinen Eröffnungsfeier mit Lifemusik und Segen:

 

Zur Erholung wurden wir dann am 1. Mai zum Essen in unseren „Dorfkrug“ eingeladen.

 

 

 

 

 

Lebendige Internationale Solidarität

„Es werden kommen von Norden und Süden, von Osten und Westen, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.“                                                                                Lukas 13,29

Wir freuen uns, dass an unserem Mittagstisch Menschen aus vielen verschiedenen Ländern gemeinsam sitzen und essen, was immer Eine/r oder Zwei von uns reihum gekocht haben.

Hier sind wir zusammen aus:

Ecuador – Eritrea – Argentinien – El Salvador – Benin – und Deutschland.

„Komm, Herr Jesu, sei du unser Gast und segne uns und was du uns bescheret hast.“

 

 

 

Weihnachtsfeier im Flüchtlingsheim

Am 9. Dezember kam Bischof Nikolaus endlich auch in unser Übergangswohnheim für Flüchtlinge in Joachimsthal und bescherte die Kinder. Die Kommunität hat mit der  Willkommensinitiative unserer Stadt gemeinsam diese Feier ausgerichtet und bei Weihnachtsgebäck und viel Weihnachtsmusik wurde es ein fröhlicher Abend.

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden!!!

 

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