186kommunitaet_grimnitze.v

Kommunität Grimnitz e.V.

Begegnungsort für Frieden durch Gerechtigkeit zur Bewahrung der Schöpfung, Spiritualität und soziale Kunst

Wir sind eine kleine, christliche Gemeinschaft im Nordosten von Brandenburg, ca. 70 km von Berlin entfernt. Wir leben am Rande der Stadt Joachimsthal inmitten des Biopsphärenreservates Schorfheide-Chorin auf dem Gelände einer ehemaligen Oberförsterei. Sie ist im Besitz der „Heike-Schulze-Stiftung Alte Försterei Grimnitz“. Das Wohnhaus haben wir in den letzten 14 Jahren mit viel Eigenarbeit und Eigenmitteln denkmalgerecht renoviert und umgebaut und noch immer steht einiges aus. Zum großen Wohnhaus gehört ein Grundstück mit Garten und Wirtschaftsgebäuden sowie ein kleines Gäste- und Seminarhaus.
Ideell und theologisch verstehen wir uns dem konziliaren Prozess Frieden – Gerechtigkeit – Bewahrung der Schöpfung verpflichtet. Darin fühlen wir uns mit der weltweiten ökumenischen Bewegung verbunden. Inspiriert von Dietrich Bonhoeffer verstehen wir unser Christsein als „Kirche für andere“ und fühlen uns der Theologie „Mystik und Widerstand“ Dorothee Sölles nah.

Wir bieten Menschen aus unterschiedlichen sozialen Kontexten die Möglichkeiten der Auszeit und Einkehr, zur Mitarbeit und Reflexion, ebenso Raum für künstlerische Tätigkeit.

Die Mitglieder unserer Lebensgemeinschaft engagieren sich in verschiedenen Bereichen sozial und ökologisch. Ein besonderes Anliegen ist uns die Arbeit mit Flüchtlingen und politisch Verfolgten. Wir öffnen unseren Lebensort als Zentrum der Begegnung zwischen Kulturen und Religionen. Geflüchtete aus verschiedenen Ländern haben bei uns Unterkunft und Hilfe gefunden.
In enger Verbundenheit mit der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde kooperieren wir im Bereich des Kirchenasyls.

Wir möchten ein Ort des Dialoges und der Begegnung sein, ein Ort, um zur Ruhe zu kommen und für den Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt neuen Mut und Atem zu schöpfen.
In diesem Sinne suchen wir neue Mitstreiter und Mitstreiterinnen vor Ort für das gemeinsame Leben und Arbeiten, wie auch ideelle und finanzielle Unterstützer und Unterstützerinnen.

„Lehre uns minderheit werden gott / in einem land das zu reich ist / zu fremdenfeindlich und zu militärfromm / paß uns an deine gerechtigkeit an / nicht an die mehrheit / bewahre uns vor der harmoniesucht / und verbeugungen vor den großen zahlen“. (Dorothee Sölle)